Schweiz wird Gastland auf der BRAWO 2024

3 schweiz wird gastland auf der brawo 2024 brawo 2023 p 001Die Schweiz wird Gastland der BRAWO 2024. Heiko Schulze, Direktor für Musik und Bildung beim Blasmusikverband Baden-Württemberg und künstlerischer Leiter der BRAWO, Hanspeter Frischknecht, Leiter Finanzen beim Schweizer Blasmusikverband, und Florian Pflieger, Direktor Messen & Events bei der Messe Stuttgart, bekräftigen die künftige Partnerschaft (von links). (Foto: Landesmesse Stuttgart GmbH)

Stuttgarter Blasorchester-Messe macht nächsten Schritt in Richtung Internationalität

Die zweite Blasorchester-Messe BRAWO in Stuttgart ist am letzten November-Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 130 Ausstellerinnen und Aussteller, mehr als 50 Workshops, 45 Konzerte mit international bekannten Big Bands und engagierten Blasorchestern sorgten für eine einmalige, stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Messegelände. Highlight war die Europameisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik mit 250 Teilnehmenden aus vier Ländern, darunter die Blaskapelle Etzel-Kristall und die Räbschter Dorfspatzen aus der Schweiz.

Im kommenden Jahr wird die BRAWO um eine Attraktion reicher. Die Schweiz wird als erstes Gastland der Stuttgarter Blasorchester-Messe im November 2024 in Stuttgart auftreten. Dazu hatte der Schweizer Blasmusikverband (SBV) schon im Rahmen der diesjährigen BRAWO seine mündliche Zusage gegeben. Inzwischen hat die Verbandsleitung des SBV in ihrer Sitzung Ende November die definitive Zusage als Gastland beschlossen.

„Der Schweizer Blasmusikverband freut sich sehr, als Gastland an der BRAWO 2024 mitwirken zu dürfen. Das äußerst interessante Format der BRAWO bietet der Blasmusikszene in der Schweiz die Möglichkeit, ihre Vielfältigkeit einem breiten Publikum präsentieren zu dürfen. Unser Auftritt soll nebst viel guter Blasmusik, ansprechenden Auftritten von Ausstellern und fundierten Workshops vor allem auch die Möglichkeiten des länderübergreifenden Austausch bieten“, sagt Hanspeter Frischknecht, Mitglied der Verbandsleitung und Leiter Finanzen beim SBV. „Wir sind überzeugt, dass aus diesen Diskussionen, Erfahrungsberichten und zukunftsweisenden Ideen wichtige Impulse für die Blasmusikszene entstehen können. In diesem Sinne freuen wir uns schon heute, die große Blasmusikfamilie auf der BRAWO 2024 zu begrüßen.“

Über die Zusage freuen sich auch die Organisatoren der Blasorchester-Messe. „Es ist uns eine große Ehre, diesem renommierten und traditionsreichen Blasmusikverband aus der Schweiz bei uns ein Forum zu geben“, sagt Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, „es wird eine unglaubliche Bereicherung unseres jetzt schon breit gefächerten Angebots sein und dazu beitragen, die BRAWO über die Landesgrenzen hinaus als Plattform für Blasmusik zu etablieren.“

Dem kann Heiko Schulze, Direktor für Musik und Bildung beim Blasmusikverband Baden-Württemberg und künstlerischer Leiter der BRAWO, nur zustimmen: „Der Schweizer Blasmusikverband gilt europaweit als einer der innovativsten und führenden Fachverbände unseres Genres. Wir freuen uns, seine besonderen Qualitäten, einschließlich ausgewählter Orchester und Dozenten sowie natürlich auch maßgeblicher Ausstellerinnen und Ausstellern, auf der BRAWO 2024 präsentieren zu können. Damit wird unser künstlerisches BRAWO-Profil im kommenden Jahr erstmalig eine Schwerpunktsetzung erfahren.“

Über den Schweizer Blasmusikverband

Seit 1862 hat es sich der Schweizer Blasmusikverband SBV als größter Amateurverband der Schweiz (30 Mitgliedsverbände vertreten 1972 Vereine mit 54.000 Mitgliedern) nach eigenen Angaben zur Aufgabe gemacht, die Blasmusik zu stärken. Das Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen für alle Musizierenden zu schaffen, die ein Blasmusikinstrument spielen. Deshalb verbindet der Verband regionale Vereine und Verbände mit politischen Entscheidungsträgern. Er fördert Ausbildungen und bietet Ressourcen an, die die Qualität der Blasmusik steigern, und begeistert junge Menschen dazu, in der Blasmusikszene mitzuwirken. Der Schweizer Blasmusikverband hat seinen Sitz in Aarau, im Kanton Aargau, das übrigens die Partnerstadt von Reutlingen ist.

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