Guitar Center plant Börsengang
Laut Debtwire und Retail Dive hat Guitar Center bei der U.S. Securities and Exchange Commission einen Antrag auf einen Börsengang gestellt.
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Die Berichte zitieren anonyme Quellen, eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Erst im Dezember hatte Guitar Center im Rahmen eines Chapter-11-Insolvenzverfahrens die gerichtliche Genehmigung für einen Umstrukturierungsplan erhalten.
Im Jahr 2007 wurde das Guitar Center von Bain Capital im Rahmen eines fremdfinanzierten Buyouts übernommen. Bain verkaufte das Unternehmen später an Ares Management, das auch nach dem Insolvenzverfahren einen Anteil behielt. Als neue Miteigentümer kamen Brigade Capital Management und The Carlyle Group hinzu.
Den Berichten zufolge hat Guitar Center sowohl in diesem als auch im letzten Jahr eine deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerung verzeichnet.
Laut Retail Dive ist „der gemeldete Börsengang von Guitar Center ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen in guter Verfassung ist, zumindest gut genug, dass die Geschäftsführung glaubt, dass es etwas hat, an dem Investoren interessiert sein könnten. Ein Börsengang könnte auch einen Kapitalzufluss bedeuten, der zum Abbau der verbleibenden Schulden und für Investitionen in den Betrieb genutzt werden könnte.“
Wann der eigentliche Börsengang stattfinden könnte und wie hoch der Preis der Guitar Center-Aktie für die Anleger sein würde, ist derzeit nicht bekannt.
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